de Lütt Kaffeebrenner
Das Fahrerlebnis auf 600 mm Spurweite!
Nur 10 Minuten vom Ostseebad Boltenhagen entfernt!
Die 6 km lange Strecke von Klütz nach Reppenhagen führt Sie durch die wundervolle Landschaft des Klützer Winkels.
Bäume und Felder säumen den Schienenweg, genießen sie die weite Sicht über das Mecklenburger Land.
Ob mit der schnaufenden Dampflokomotive oder den historischen Diesellokomotiven,
erleben Sie das besondere Fahrgefühl alter Fahrzeuge.
Für alle Kleinen und Großen ein ganz besonderes Erlebnis.
Das unter Denkmalschutz stehende Bahnhofsensemble wurde aufwendig restauriert.
Der alte Lokschuppen und die Segmentdrehscheibe strahlen wie zu alten Zeiten.
Das Bahnhofsgebäude wurde wieder in seinen alten/ neuen Zustand von 1905 gebracht.
Aber schauen Sie selbst.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Unser Flyer
Die ganze Geschichte über den
de Lütt Kaffeebrenner
Am 6. Juni 1905 eröffnete die „Großherzoglich-Mecklenburgische Friedrich-Franz Eisenbahn“ die Eisenbahnstrecke von Klütz nach Grevesmühlen, die im Volksmund Kaffeebrenner heißt. Wegen Einspruch vieler Großgrundbesitzer verläuft die Strecke nicht über Rolofshagen und Damshagen, sondern abseits durch landwirtschaftliches Gebiet.
Die Strecke diente dem Güterverkehr, ganz besonders während der Erntezeiten. Unter anderen wurde auch Getreide zu den Speichern und Mühlen geliefert, die dieses auch für die Herstellung von Malzkaffee verarbeiteten, den so genannten Muckefuck.
In den 20er- und 30er-Jahren nutzten Ausflügler die Bahn, um an das nahe Küstenland zu fahren. Das Ostseebad Boltenhagen ist nur 3 km entfernt. Die Fahrzeit im Personenverkehr betrug 1929 rund 40 Minuten bei drei Zugpaaren täglich und 1975 knapp 30 Minuten. Damals verkehrten werktags vier Personenzugpaare auf der Strecke.
Ende der 30er Jahre plante die Luftwaffe die Strecke über Boltenhagen bis in die Erprobungsstelle Tarnewitz (der heutigen Weißen Wiek) zu verlängern. Die Boltenhagener Bäderbahn sollte hinter der Klützer Einfahrweiche nach Norden abschwenken und einen eigenen Tunnelzugang erhalten. Das Projekt blieb mangels Geldes ein Traum. Am 27. Mai 1995 fuhr unter Regie der Deutschen Bahn AG der letzte Zug.
1996 wurde die Klützer-Ostsee-Eisenbahn gegründet, die ab dem 6.Juni 1997 touristischen Verkehr mit historischen Dampflokomotiven, Diesellokomotiven und Triebwagen anbot. Dieser Betrieb endete dann im Jahr 2005. Im Folgejahr wurden die Schienen für das Projekt Schmalspurbahn entfernt.
Juli 2012: Neustart für die historische Bahnstrecke, der Bau der Bahnstrecke beginnt. Zu diesem Zweck trafen im Juli 2012 die ersten Schienen in Klütz ein. Im September des gleichen Jahres waren die ersten zwei Kilometer Schmalspurgleis in Klütz verlegt worden und zwei Dieselloks für den Schottertransport im Einsatz. Ein Jahr später im Juli sind alle Schienen bis Reppenhagen verlegt. Die Schmalspurbahn wurde dann im Juni 2014 eröffnet. Zwischen Klütz und Reppenhagen fahren nun historische Züge auf 600 mm Spurweite.
Ein technisches Bauwerk und eine Besonderheit im Bahnhof Klütz ist die Segmentdrehscheibe. Bei ihr überstreicht der Brückenträger nur ein Segment des Kreises. Sie kann sich deswegen nicht vollständig drehen, ist also zum Wenden eines Fahrzeuges nur dann geeignet, wenn sie mindestens zu 180 Grad gedreht werden kann. Sie dient primär der platzsparenden Umsetzung von Fahrzeugen auf anschließende Gleise und dies meist bei geringerem Platzbedarf als bei Weichen. Die aufwändige Errichtung und Unterhaltung ließ jedoch auch diese Bauart selten zur Ausführung gelangen. Der einfache Zahnrad-Mechanismus erlaubte es dem Rangierer bis zu 75 Tonnen schwere Loks per Muskelkraft zu verschwenken.




